2012

Regiedebüt

"I hired Tristan und Isolde"

Eine europäische Saga

Fassung Astrid Meyerfeldt und Martina Grohmann

Theater Basel

Martin Butzke, Hanna Eichel

© Foto Viviane Andereggen

Pressestimmen:

 

22.04.2012

Der Sonntag

„Die alte Wunde hat ausgestunken.“ Mag die Pflegerin glauben, aber von wegen: Wo die Liebe hinfällt, klafft es tödlich. „Tristan und Isolde“, grösstes Liebespaar der deutschen Literatur, darf sich in Basel noch einmal beweisen. Als europäisches Modell durch alle Zeiten. Die Volksbühnen-gestählte Astrid Meyerfeldt, gerade noch in Schnitzlers „Das weite Land“ mit elektrisierender Spannung, fährt in ihrer ersten Regiearbeit Volldampf voraus. Die grosse Amour fou lässt sie von einem kompakten Ensemble spielfreudig in See stechen …

 

24.04.2012

Neue Zürcher Zeitung

König Marke … ist wunderbar linkisch beim Staatsempfang für die Braut, wird förmlich zerrissen zwischen Verliebtheit und Misstrauen und gibt dem Ganzen (…) als schmerzlich abgeklärte Erzählfigur einen inneren Zusammenhalt. Hanna Eichel in der Doppelrolle als Isolde und Tristans zweite Frau Isolde Weisshand kostet genüsslich-gekonnt den Spagat aus zwischen sinnlicher Heldin und schnoddrig frustrierter Zweitfrau. …, während Malte Preuss als mit allen musikalischen Wassern gewaschener Matrose für den Live-Soundtrack sorgt. Der Bühnenraum von Philipp Berweger kontrastiert Leichtes und Schweres, Starres und Bewegliches. Gewaltig türmt sich die rostige Mauer auf wie eine Installation von Richard Serra …

 

YouTube-Link zu Viviane555 "I hired Tristan und Isolde"

 

© 2018 Astrid Meyerfeldt